Archiv für den Monat: Januar 2014

Alles in letzter Minute

In den letzten Sommerferien hatte ich um ein Haar meinen Flieger verpasst. Es war nicht das erste Mal. Ich neige dazu, immer etwas auf die letzte Minute irgendwo zu sein. Es lässt sich darüber streiten ob es sich dabei um eine gute oder schlechte Angewohnheit handelt. Am liebsten würde ich mich durch ein Fingerschnipsen irgendwo hinzaubern können. Dorthin wo es mich gerade anmacht und hinzieht. Überall auf dieser Welt. Aber natürlich primär auch darum, um mal etwas früher und mit weniger Stress vor Ort zu sein. Das wärs. Eine Art Beamen. Dass wir dazu trotz riesigem, technologischem Fortschritt noch nicht in der Lage sind, erstaunt mich immer wieder aufs Neue. Irgendwo hat es natürlich auch mit mangelndem Einsehen oder sogar Disziplin zu tun. Aber wir sind nun mal alle auf unsere eigene Art Gewohnheitstiere. Somit ändern wir wenn überhaupt erst etwas wenn sich etwas ziemlich Prägendes ereignet.  Bis dahin reden wir uns immer ein, dass die Rechnung bisher ja immer noch aufgegangen ist. Warum also etwas ändern? Eigentlich eine tragische Ironie oder fast schon blinde Ignoranz. So ist es aber nun mal. Ich habe es ehrlich auch schon versucht zu ändern. Leider war der Erfolg nicht wirklich von langer Dauer. Es ist ein Teufelskreis. Jedes Mal schimpft man innerlich wieder mit sich selber. So oder so, es ist eine Erfindung die dringend nötig ist und uns noch fehlt. Gerade in der heutigen Zeit sollte man ja möglichst schnell von A nach B kommen. Effizient sein, wie wir das gerne nennen.

Petra Dirscherl  / pixelio.de
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Mit Last Minute Reisen in die Sonne

Last Minute Reisen erfreuen sich insbesondere in kalten und nassen Sommern grosser Beliebtheit. Wenn es ohne Ende regnet und kühl ist, zieht es viele Schweizer in wärmere Destinationen. Dies erlebten die Reiseveranstalter schon einige Male, sich gerade Zürich im Sommer wettertechnisch nicht selten eher instabil zeigt. Wenn sich das Wetter im Sommer tage-und wochenlang von seiner schlechtesten Seite zeigt, dann wirkt sich das natürlich auf unsere Stimmung eher negativ aus. Wir tolerieren das eine Zeit lang. Doch unumgänglich fangen wir uns in unseren Gedanken an auszumalen, wie es jetzt wohl wäre, am Strand zu liegen oder in einem schönen Strassenkaffee oder Biergarten die Sonne und die sommerliche Stimmung zu geniessen. Sozusagen Last Minute ein oder zwei Wochen in die Sonne zu fliegen, um einmal noch richtige Sommertage zu erleben. Der Gedanke nach einem Ausbruch liegt dann nicht mehr wirklich fern. Der Schritt ins Reisebüro beziehungsweise die entsprechende Suche im Internet, um dieses Verlangen zu stillen natürlich auch nicht.  Bei einer aussergewöhnlich grossen Nachfrage, ist es natürlich nicht immer garantiert, auch wirklich für einen Schnäppchenpreise kurzfristig und spontan zu verreisen. Andererseits sind die Angebote gerade im Internet jeweils so umfassend, dass fast für jedermann etwas Passendes und Ansprechendes mit dabei ist, das im Idealfall auch noch das Budget schont. Insbesondere hat sich gezeigt, dass nebst kinderlosen Paaren, gerade Alleinstehende die perfekte Zielgruppe für Last Minute Reisen sind.

Petra Dirscherl  / pixelio.de
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Flughunde – Die fliegenden Hunde

Seit ich den sogenannten Flughund zum ersten Mal im Fernsehen gesehen habe, bin ich fasziniert. Diese Lebewesen existieren seit rund fünfzig Millionen Jahren. Beeindruckend. Was mir nie aus dem Kopf ging war die Antwort auf die Frage, warum dieses Tier Flughund genannt wird. Es sind ja schliesslich keine Hunde, die fliegen können, oder?  Ich vermute, dass sie so benannt werden weil ihr Kopf ein wenig dem eines kleinen Hundes ähnelt. Zudem verfügen sie über ein hundeartiges, rötlichbraunes Fell. Die Schnauze ist ebenfalls mit Fell bedeckt, die Augen dieser Tiere sind dunkel, fast schwarz. Ihre Sehfähigkeit ist insbesondere auch in der Nacht ausgezeichnet. Dies im Unterschied zu ihrem Hörvermögen. Mit dem wohl auffälligsten Merkmal, den Flügeln, erreichen sie eine Spannweite von bis zu 1,5 Metern. Ihr Flugtempo ist meist eher gemächlich. Obwohl sie überwiegend nachtaktiv sind. Es handelt sich bei dieser Tierart um die grösseren Verwandten der uns bestens bekannten Fledermäuse. Auch wenn sie unterschiedlicher kaum sein könnten. So ähneln Fledermäuse vielmehr einem Nagetier und verfügen über beachtliche Ohren, welche eine Radarfunktion wahrnehmen. Allerdings machen die Flughunde einen wesentlich gemächlicheren Eindruck. Zudem ernähren sie sich ausschliesslich von Früchten und Blütennektar. Auf manchen Inseln machen Flughunde auch tagsüber einen unüberhörbaren Lärm. Nämlich immer dann, wenn sie zusammen auf Nahrungssuche gehen und sich um die besten Früchte zanken. Mangos zählen beispielsweise zu ihrer bevorzugten Nahrung.  Nachts wird dieses Spektakel dann noch spektakulärer. Fast schon unheimlich. Obwohl sie ja allesamt ganz harmlos sind. Aber mit ihrem Treiben und dem aufdringlichen Lärm, könnten sie problemlos so manchen Inselgeist verjagen.

Petra Dirscherl  / pixelio.de
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Unvergessliche Sonnenuntergänge auf den Seychellen

Wenn ich an die Seychellen, einer Gruppe bestehend aus über hundert Inseln im indischen Ozean denke, kommt mir sofort die wunderschöne Sonnenuntergangsstimmung in den Sinn, welche ich bei meinem letzten Ferien auf den Seychellen erlebt hatte. Zweifelsohne war dieser einer der schönsten Sonnenuntergänge, den ich bisher in meinen Leben je gesehen hatte. Einfach unbeschreiblich. Es sind vor allem die imposanten Felsen, welche Mitten aus dem Meer hinausragen. Eigentlich sind es ja weit mehr als nur aus Granit bestehende Felsen. Jeder für sich ist ein kleines Kunstwerk. Eine Art Skulptur mit einer ganz eigenen und fast schon bizarr wirkenden Form und Oberfläche.  Diese Skulpturen erglühen beim Sonnenuntergang in den schönsten Farben – Sie erleuchten förmlich. Abgerundet wird diese einzigartige und traumhafte Kulisse durch das üppig bewachsene Inselleben, mit seinen vielfältigen pflanzlichen und tierischen Erscheinungen. Umgeben von einem weissen Sandstrand, welcher schöner nicht sein könnte. Das alles könnte abwechslungsreicher kaum sein. Diese einmalige Vielfalt hat den Inselstaat Seychellen letztlich bekannt gemacht. Alleine von den vom Aussterben bedrohten, nur noch sehr selten vorkommenden Riesenschildkröten, existieren dort noch mehrere, verschiedene Arten. Auf dem sogenannten Aldabra-Atoll lebt die weltweit grösste Kolonie dieser „sanften Riesen“. Nie hätte ich mir erträumt, diesen Urgestalten jemals noch in freier Wildbahn begegnen zu können. Um eine grösstmögliches Artenvorkommen sicherzustellen, wurde der weltweit kleinste Nationalpark „Vallée de Mai“ auf der Insel Praslin zum Weltnaturerbe erklärt. Besonders die Vogelwelt gehört auf den Insel zu derjenigen mit den grössten Beständen an oftmals längst nicht mehr vorkommenden Arten.

Johannes Heide  / pixelio.de
Johannes Heide / pixelio.de

Es haben sich unter diesen speziellen Bedingungen auch ganz eigene Arten entwickelt, welche ausschliesslich auf den Seychellen vorkommen. Dieses Schutzgebiet bildet zudem auch die Heimat der Seychellenpalme. Sie kommt dort in ihren dichtesten Beständen vor. Beeindruckende, insgesamt sieben Nationalpärke, vier Reservate und sechs weitere geschützte Gebiete, gibt es auf den Seychellen. Zusammengenommen, machen diese rund die Hälfte der gesamten Inselfläche aus. Unter diesen Bedingungen können an die 4000 Tier- und 850 Pflanzenarten ungestört gedeihen und geschützt werden. Diese nachhaltige Investition hat mich in hohem Masse begeistert und angesprochen. Umso eindrücklicher ist das, wenn man bedenkt, dass von diesen rund 60 Tier- und 13 Pflanzenarten als akut bedroht gelten.  Unvergessliche Sonnenuntergänge auf den Seychellen weiterlesen

Die Grachtenstadt Amsterdam

Amsterdam gehört zu den schönsten Hauptstädten in Europa und ihr Charme verzaubert jeden Touristen, der sich dazu entschliesst, in diese Stadt zu fahren. In Amsterdam wird es für Touristen nicht langweilig, denn ein grosses Spektrum an vielen Sehenswürdigkeiten wartet auf sie. So kommt keine Langeweile auf. Im bekannten Rotlicht-Viertel der Stadt steht eine der ältesten Kirchen in Amsterdam. Heute befinden sich im Inneren der Kirche Ausstellungen aller Art und sie ist eine Augenweide für Liebhaber der gotischen Baukunst. Nicht weit entfernt liegt der Königspalast- einen beeindruckenden Gebäudekomplex und eine grosse Fläche als Vorplatz des Palastes gibt es hier zu sehen.

Foto: GSRom  / pixelio.de
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Ferien im schönen St. Moritz

Wenn die Ferien kommen, dann werden viele Entscheidungen gar nicht so einfach sein. Denn eine Frage stellt sich natürlich immer wieder. Und zwar, wo man denn nun eigentlich hin möchte. Es gibt so viele Ziele, aber so mancher ist vielen Zielen sicher auch schon überdrüssig. Wenn man oft dieselben Ziele besucht und kennen lernt, dann wird es mit der Zeit ja auch ein wenig langweilig. Und immer wieder an den Küsten unserer Erde liegen ist auch nicht gerade das Wahre, oder? Manchmal muss etwas Abwechslung sein und es ist schön, diese dann auch mal zu bekommen. So ist es vielleicht mal an der Zeit, der kleinen Alpenmetropole St. Moritz einen Besuch abzustatten, denn hier gibt es Winterferien in all ihren Arten und Weisen vom Feinsten.

Foto: Joujou  / pixelio.de
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Die Ferien in Ägypten verbringen

Ferien in Ägypten zu machen ist ein Traum vieler Menschen, die sich nicht nur für die alten Ägypter, sondern auch für herrliche Strände, Sand so weit das Auge reicht oder aber herausragende Sehenswürdigkeiten der Menschheit interessieren. So ist es kein Wunder, dass Ägypten auch von seinen Touristen lebt. Besonders beliebt bei den Touristen ist Hurghada. Hurghada ist nicht nur für Taucher interessant- besonders nennenswert für alle in Ägypten, für die Tauchen wichtig ist, ist übrigens auch Sharm el Sheik- sondern bietet vor allem lange, traumhafte Sandstrände. Bedeutend sind natürlich auch die grossartigen Pyramiden, zu denen jedes Jahr viele Touristen strömen. Wen die Natur ferner Länder interessiert, der sollte sich einmal den Gebel-Elba-Nationalpark ansehen. Hier findet man nicht nur Wald, Sanddünen und Wüste, sondern auch sehenswerte Korallenriffe.

 

Foto: wuestenfux  / pixelio.de
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Korallenriffe und ihre aussergewöhnlichen Bewohner

Korallenriffe weisen einer Vielzahl beeindruckender Bewohner auf. Einerseits aufgrund ihrer oftmals farbenprächtigen Erscheinung, andererseits  auch durch ihre perfekte Anpassungsfähigkeit in diesem Lebensraum. Kaiserfische gehören wohl aufgrund ihrer farbigen Pracht zu den schönsten Fischen im Meer überhaupt. Die ebenfalls auffällig gezeichneten schwarz-gelb gestreiften Wimpelfische sind ebenfalls eine Augenweide und bestechen unter anderem durch diese eindrucksvolle, geometrische Zeichnung. Die sogenannten Schaukelfische hingegen, könnten unauffälliger nicht sein. Aufgrund ihrer geringen Grösse sind sie leichte Beute für beinahe jeden grösseren Meeresbewohner. Deshalb schaukeln sie gut getarnt  wie ein Algenblatt in der Strömung des Meeres. So dass sie kaum von den Algen zu unterscheiden sind. Es ist faszinierend, über welche Eigenarten die einzelnen Fische verfügen, um in diesem System überleben zu können. So ist der Trompetenfisch  auffallend lang und dünn. Perfekt um sich an grössere Fische anzuheften. Dies um an der Seite der grossen Mitbewohner unbemerkt an seine Beute zu kommen. Die Papageifische mit ihrer blau-grünen Zeichnung sind besonders erwähnenswert, da sie regelmässig an den Korallen nagen. Dies ist nur aufgrund ihres besonderen Mauls möglich, welches einem Schnabel ähnelt. Mit diesem Verhalten trägt dieser Meeresbewohner entscheidend zum Erhalt dieses Lebensraumes bei. Durch seine Bearbeitung der Koralle entsteht nämlich feinster Korallensand. Am Meeresgrund entdeckt man häufig eine andere Tiergattung, den Stachelrochen. Dieser ist in der Lage, sich unter dem Sand zu vergraben. Dies ermöglicht ihm ein absolut unauffälliges Dasein. Ideal, um sich vor Feinden zu schützen aber auch seine Beute zu ergattern. Generell bieten Korallen mit ihren Ästen und den dadurch entstehenden Höhlen und Nischen verschiedensten Tierarten einen Unterschlupf.

brischnitte  / pixelio.de
brischnitte / pixelio.de

Malediven: Insel der Träume

Zu den beliebtesten Reisezielen gehört der islamische Inselstaat Malediven mit seinen hundert Inseln zweifelsohne. Sehenswürdigkeiten gibt es jedoch nicht viele. Die Hauptstadt Malé präsentiert sich klein aber fein. Ein Rundgang derselben dauert rund zwei Stunden. Am bekanntesten ist wohl die alte, sogenannte Sultan-Mohammed-Thakurufaanu Moschee. Mit ihrer goldenen Kuppel und einem vierzig Meter hohen Minarett ist sie auf der Insel ein Hingucker und unübersehbar. Ein weiteres Highlight und bei Touristen gleichermassen beliebt,  sind natürlich auch die Märkte mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten. Frische Früchte und Gemüse in bunten Farben, soweit das Auge reicht. Was gibt es Schöneres als frisches Obst direkt vom Markt zu kaufen, es vor Ort selber auszuwählen und sich mit Einheimischen auszutauschen? Nicht zu vergessen natürlich auch das Angebot an frisch gefangenen Fischen. Ansonsten sind die Malediven sind dann doch eher für die traumhaften, fast schon perfektionistischen Sandstrände bekannt. Die Landschaft und Natur ist einmalig. Man begegnet einer grossen Tier-und Pflanzenvielfalt.  So weit das Auge reicht, präsentieren sich beispielsweise verschiedenste Arten von Orchideenblüten in voller Pracht. Kein Wunder, ist die Insel auch Traumdestination diverser verliebter Paare oder verheirateter Paare für ihre Flitterwochen bekannt. Fast kitschig wirkt dieses Paradies im indischen Ozean bei Sonnenuntergang.

Margit Völtz  / pixelio.de
Margit Völtz / pixelio.de

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Mit der Transsibirischen Eisenbahn auf grosse Fahrt

Eine Zugfahrt ist für die meisten Menschen wohl eher ein notwendiges Übel, aber kein erstrebenswerter Zeitvertreib. Anders sieht es jedoch mit einer Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn aus- denn diese Fahrt ist wirklich etwas ganz Besonderes. Sie führt von Moskau nach Wladiwostok und durchquert nicht nur Sibirien, sondern auch verschiedene Zeitzonen. Die Fahrgäste der transsibirischen Eisenbahn fahren am Baikalsee vorbei und kommen an verschiedenen grösseren und kleineren Städten Russlands vorbei – vor allem aber auch an einer faszinierenden Natur und grossartigen Landschaften, die sich vom Zug aus beobachten lassen.

 

Foto: Jerzy  / pixelio.de
Foto: Jerzy / pixelio.de

 

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